Moderne regenerative Therapien eröffnen neue Perspektiven für Menschen mit Verletzungen an Sehnen, Muskeln oder Bändern. Statt direkt auf eine Operation zuzugehen, nutzen diese Verfahren gezielt die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers, um beschädigtes Gewebe gezielt zur Ausheilung zu bringen.
Eine vielversprechende Methode ist dabei die Behandlung mit autologem Thrombinserum (ATS). Hierbei wird körpereigenes Blutplättchen-reiches Plasma (PRP) mit Thrombin aktiviert, was im Verletzungsbereich eine stabile Gewebematrix bildet und die körpereigene Reparatur unterstützt. Unter Ultraschall- oder MRT-Kontrolle kann das Serum präzise an der betroffenen Stelle appliziert werden. Anschließend sorgt eine Kombination mit weiteren regenerativen Verfahren wie Stoßwellen-Therapie oder Hyaluron dafür, den Heilverlauf zu stabilisieren.
Patientinnen und Patienten profitieren dabei von einem schonenden, minimalinvasiven Ansatz, der in vielen Fällen Schmerzen lindert und die Funktion des verletzten Bereichs verbessert – oft mit kürzerer Ausfallzeit als bei klassischen operativen Eingriffen.
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Die regenerative Behandlung von Gewebeverletzungen