Wenn Schmerzen in Arme oder Beine ausstrahlen, kann dies den Alltag Betroffener massiv einschränken. Häufig steckt eine entzündete oder gereizte Nervenwurzel dahinter. Auslöser kann ein Bandscheibenvorfall oder aber eine Verengung des Wirbelkanals sein. Viele Patientinnen und Patienten greifen auf Schmerzmittel zurück, schonen sich oder versuchen die Schmerzen durch Physiotherapie in den Griff zu bekommen – nicht immer erfolgreich. Eine gezielte periradikuläre Therapie (PRT) kann Linderung verschaffen. Im MVZ für Orthopädie Flugfeld in Böblingen bei Stuttgart wenden wir die MRT-gesteuerte PRT an, hochpräzise und sicher.

Die PRT kurz erklärt

Bei der periradikulären Therapie handelt es sich um ein minimalinvasives Verfahren, bei dem entzündungshemmende Medikamente direkt an der betroffenen Nervenwurzel injiziert werden. Ziel ist es vorrangig, die Entzündung zu reduzieren und Schmerzen zu lindern – aber häufig auch, eine mitunter risikoreiche Operation zu vermeiden. Meist tritt die Wirkung innerhalb weniger Tage ein und kann über Monate anhalten.

Wie funktioniert die MRT-gesteuerte PRT?

In unserem MVZ in Böblingen bei Stuttgart verfügen wir über ein hochmodernes offenes MRT, das unseren Patientinnen und Patienten zum einen mehr Komfort und ein gutes Gefühl und uns als Behandlern zum anderen innovative und hochpräzise Verfahren wie die MRT-gesteuerte PRT ermöglicht.

Bei dieser modernen Injektionsmethode wird die Nadel unter Echtzeit-Bildkontrolle im MRT millimetergenau an die gereizte Nervenwurzel geführt. Der Ablauf sieht wie folgt aus:

  • Exakte Bildgebung: Die betroffene Region wird im MRT dargestellt, das Nerven, Bandscheiben und Weichteile hochauflösend darstellt.
  • Präzise Nadelführung: Gestützt durch wiederholte kurze MRT-Sequenzen führt der Behandler die sehr dünne Nadel schrittweise genau zum Zielpunkt. Dabei wird die Lage der Nadel ständig überprüft. Eine sicherere und präzisere Injektion ist kaum möglich.
  • Zielgenaue Medikamentengabe: Bei optimaler Position wird das entzündungshemmende und schmerzstillende Medikament injiziert. Dank der Präzision verteilt es sich direkt um die entzündete Nervenwurzel und sorgt zeitnah für Linderung.

Die gesamte Behandlung dauert in der Regel nur etwa 20 bis 30 Minuten und ist dank des offenen MRTs auch für Patientinnen und Patienten mit Platzangst gut tolerierbar. Im Gegensatz zum CT als Injektionsunterstützung erfolgt durch das MRT keine Belastung mit Röntgenstrahlung.

Welche Beschwerden werden mit der MRT-gesteuerten PRT in Böblingen behandelt?

Das innovative und hochpräzise Verfahren eignet sich besonders bei:

  • Nervenwurzelreizungen (zum Beispiel Ischialgie, Cervicobrachialgie)
  • Bandscheibenvorfällen
  • Spinalkanalstenosen
  • postoperativen Schmerzen

In vielen Fällen kann die periradikuläre Therapie dazu beitragen, einen operativen Eingriff zu vermeiden oder zumindest hinauszuzögern.

MRT-gesteuerte PRT zur effektiven Schmerzlinderung

Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen kennen es: Der Arzt oder die Ärztin injiziert ein Schmerzmittel, und Sie warten auf die ersehnte Linderung, aber sie bleibt aus. Oftmals liegt das daran, dass das Medikament nicht nahe genug an der betroffenen Schmerzquelle injiziert wurde. Mit der MRT-gesteuerten PRT bei uns in Böblingen nahe Stuttgart ermöglichen wir Ihnen eine schnelle Schmerzreduktion und im besten Fall einen zeitnahen Rückgang der Entzündung – für mehr Lebensqualität.

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