Ihr Knie schmerzt seit Monaten, Kortison wirkt nur kurz, und eine Operation möchten Sie gerne vermeiden? In dieser Situation lohnt sich ein Blick auf zwei Verfahren, die zur Gelenkregeneration mit körpereigenem Material arbeiten: die PRP-Therapie und die neuere AMT-Methode, die wir in unserem MVZ für Orthopädie Flugfeld in Böblingen bei Stuttgart anwenden. Beide nutzen die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers, unterscheiden sich aber grundlegend in Ausgangsmaterial und Wirkungsweise.

Was leistet die PRP-Therapie?

Bei der PRP-Therapie (Platelet Rich Plasma) entnehmen wir Ihnen eine kleine Menge Blut aus der Armvene. In einer Zentrifuge trennen wir die Blutplättchen vom restlichen Blut und gewinnen so ein hochkonzentriertes Plasma. Dieses Plasma spritzen wir direkt in das betroffene Gelenk oder die Sehne.

Wie wirkt diese Behandlung?

Die enthaltenen Wachstumsfaktoren wirken vor allem entzündungshemmend und schmerzlindernd. Patientinnen und Patienten mit leichter bis mittelgradiger Arthrose, mit Sehnenreizungen wie Tennisarm oder Fersensporn, oder mit überlastungsbedingten Sportverletzungen profitieren häufig von der PRP-Therapie. Sie gilt als schonende Alternative, wenn Kortison nicht vertragen wird oder vermieden werden soll. Mehrere Sitzungen in unserem MVZ bei Stuttgart im Abstand von einigen Wochen sind sinnvoll, um den Effekt zu stabilisieren. Da ausschließlich Ihr eigenes Blut verwendet wird, ist das Risiko allergischer Reaktionen äußerst gering.

Was unterscheidet AMT von der PRP-Therapie?

Für die AMT-Methode, kurz für Autologe Mikrotransplantationstechnologie, entnehmen wir statt Blut Knorpelzellen. Mit einer feinen Mikrostanze erfolgt die Entnahme aus der Ohrmuschel. Dann bereiten unsere Spezialisten in Böblingen bei Stuttgart die enthaltenen Knorpelzellen auf und injizieren die Suspension anschließend in das betroffene Gelenk.

Wie funktioniert AMT?

Der entscheidende Unterschied zur PRP-Therapie: AMT zielt nicht nur auf Schmerzlinderung ab, sondern soll aktiv neues Knorpelgewebe aufbauen. Die Zellen fördern die Beweglichkeit und können degenerative Prozesse bei Arthrose oder Knorpelschäden positiv beeinflussen. Auch bei beginnender Arthrose kann die AMT-Therapie in unserem MVZ bei Stuttgart eine Option sein, wenn der Gewebeaufbau im Vordergrund stehen soll und nicht allein die Entzündungskontrolle.

AMT oder PRP: Welches Verfahren passt zu Ihrem Beschwerdebild?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht – die Wahl hängt von Ihrer individuellen Diagnose ab. Geht es vor allem um Entzündung, Schmerz und eine breite Einsatzmöglichkeit bei Sehnen und Gelenken, ist PRP oft der naheliegende erste Schritt. Steht ein konkreter, lokal begrenzter Knorpeldefekt im Vordergrund, kann AMT die passendere Ergänzung sein. Manche unserer Patientinnen und Patienten profitieren auch von einer Kombination beider Ansätze, abgestimmt auf den jeweiligen Befund.

Beide Verfahren sind ambulant, minimalinvasiv und dauern in der Regel weniger als 30 Minuten pro Sitzung. Welches Verfahren für Sie sinnvoll ist, lässt sich aber erst nach einer genauen Untersuchung Ihres Gelenks beurteilen – etwa mit Ultraschall oder offenem MRT, um Lage und Ausmaß der Beschwerden genau einzuordnen.

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