Nicht jede Arthrose braucht eine Operation.

Arthrose bedeutet nicht automatisch, dass ein Gelenk ersetzt werden muss.

Heute stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um Schmerzen zu lindern, die Gelenkfunktion zu verbessern und das natürliche Gelenk möglichst lange zu erhalten.

Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt unter anderem vom betroffenen Gelenk, dem Stadium der Arthrose, Ihren Beschwerden und Ihren persönlichen Zielen ab.

Unser Ziel: das natürliche Gelenk möglichst lange erhalten und eine Operation – wenn medizinisch sinnvoll – möglichst hinauszögern oder vermeiden.

Dabei setzen wir auf ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept aus bewährten konservativen, regenerativen und funktionellen Therapieverfahren.

Ihr natürliches Gelenk ist wertvoll. Unser Ziel ist es, alles medizinisch Sinnvolle zu tun, um es möglichst lange zu erhalten.

Was ist Arthrose?

Arthrose ist eine fortschreitende Veränderung eines Gelenks, bei der unter anderem der Gelenkknorpel geschädigt wird. Häufig kommen Veränderungen der Gelenkinnenhaut, des darunterliegenden Knochens und der umgebenden Strukturen hinzu.

Typische Beschwerden können sein:

  • Schmerzen bei Belastung
  • Anlaufschmerzen und Morgensteifigkeit
  • Bewegungseinschränkungen
  • wiederkehrende Reizzustände und Schwellungen
  • zunehmende Einschränkungen im Alltag oder beim Sport

Wichtig ist: Arthrose verläuft nicht bei jedem Menschen gleich. Auch das Ausmaß der Veränderungen im Röntgen- oder MRT-Bild sagt nicht immer genau voraus, wie stark die Beschwerden tatsächlich sind.

Deshalb behandeln wir nicht nur das Röntgenbild, sondern den Menschen und seine individuellen Beschwerden.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Arthrose wird heute nicht mehr ausschließlich als mechanischer „Verschleiß“ betrachtet. Neben Veränderungen des Gelenkknorpels können Entzündungsprozesse, Gelenkflüssigkeit, Knochen, Stoffwechsel und die umgebenden Strukturen eine wichtige Rolle spielen.

Moderne Behandlungskonzepte berücksichtigen deshalb zunehmend auch biologische und regenerative Ansätze.

Wichtig: Die wissenschaftliche Evidenz unterscheidet sich zwischen den einzelnen Verfahren und Indikationen. Nicht jede Therapie ist für jeden Patienten geeignet – entscheidend bleibt die individuelle ärztliche Beurteilung.

Für wen kann eine Arthrosetherapie interessant sein?

Eine konservative oder regenerative Behandlung kann insbesondere dann interessant sein, wenn:

  • Schmerzen bei Belastung oder im Alltag bestehen
  • die Beweglichkeit des Gelenks zunehmend eingeschränkt ist
  • bisherige konservative Behandlungen nicht ausreichend geholfen haben
  • eine Operation möglichst vermieden oder hinausgezögert werden soll
  • das natürliche Gelenk möglichst lange erhalten werden soll
  • Sie nach einem individuellen Behandlungskonzept statt einer Standardtherapie suchen

Nicht jede Therapie ist für jede Arthrose geeignet.

Entscheidend sind unter anderem

  • Arthrosegrad,
  • betroffenes Gelenk,
  • Ursache und Art der Beschwerden,
  • bisherige Behandlungen,
  • Aktivitätsniveau und
  • Ihre persönlichen Ziele.

Welche Behandlung passt zu meiner Arthrose?

Es gibt heute viele moderne Möglichkeiten, Arthrose zu behandeln. Welche Therapie für Sie am besten geeignet ist, hängt vom Arthrosegrad, dem betroffenen Gelenk, Ihren Beschwerden und Ihren persönlichen Zielen ab.

Geeignete Behandlungsmöglichkeiten – auf einen Blick

Ziel der Behandlung Geeignete Behandlungsmöglichkeiten
💥 Schmerzen lindern Hyaluronsäure, Arthrosamid®, Axomera®, fokussierte Stoßwellentherapie
🌿 Biologische Regulations- und Reparaturprozesse unterstützen PRP (Eigenbluttherapie), Hybridtherapie (PRP + Hyaluronsäure), AMT (Autologe Mikrotransplantation)
🛡️ Gelenkfunktion und Gelenkumgebung unterstützen Hyaluronsäure, Hybridtherapie, Arthrosamid®
Heilungs- und Stoffwechselprozesse aktivieren Fokussierte Stoßwellentherapie, EMTT
🧩 Regenerative Therapien sinnvoll ergänzen ATS (Autologes Thrombinserum/Fibrinkleber), gezielte Bewegungstherapie, Muskelaufbau, individuelle Trainingsprogramme

Unsere Möglichkeiten der modernen Arthrosetherapie

Je nach Gelenk, Arthrosegrad, Beschwerden und persönlichen Zielen stehen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Häufig ist nicht eine einzelne Therapie entscheidend, sondern ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept.

Hyaluronsäure – Gelenkfunktion unterstützen

Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und trägt zu den Gleit- und Stoßdämpfungseigenschaften des Gelenks bei.

Die Injektion kann bei geeigneten Patienten dazu beitragen, Schmerzen zu reduzieren und die Gelenkfunktion zu verbessern. Welches Präparat sinnvoll ist, entscheiden wir individuell anhand des betroffenen Gelenks, des Arthrosegrades und der Beschwerden.

PRP – körpereigene Botenstoffe nutzen

Bei der PRP-Therapie wird aus einer kleinen Menge Eigenblut plättchenreiches Plasma gewonnen. Die darin enthaltenen Blutplättchen und Botenstoffe sind an natürlichen Regulations- und Reparaturprozessen beteiligt.

PRP kann bei ausgewählten Arthroseformen eingesetzt und bei geeigneten Patienten auch mit Hyaluronsäure kombiniert werden – mehr lesen…

AMT – Autologe Mikrotransplantation

Bei der AMT wird körpereigenes Knorpelgewebe entnommen, aufbereitet und gezielt in den behandlungsbedürftigen Gelenkbereich eingebracht.

Das Verfahren kommt insbesondere bei ausgewählten Knorpelschäden und Arthroseformen infrage. Entscheidend sind Art, Ausmaß und Lokalisation des Gelenkschaden – mehr lesen….

Arthrosamid® – Neuartige Behandlungsoption bei Kniearthrose

Arthrosamid® ist ein injizierbares Hydrogel zur Behandlung von Schmerzen bei Kniearthrose. Es verbleibt langfristig im Gelenk und kann bei geeigneten Patienten Schmerzen reduzieren und die Gelenkfunktion verbessern.

Eine medizinisch notwendige Knieprothese kann Arthrosamid® nicht ersetzen, möglicherweise aber bei geeigneten Patienten hinauszögern – mehr lesen….

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Ergänzende Behandlungsmöglichkeiten

Arthrose betrifft nicht nur den Gelenkknorpel. Auch Muskulatur, Sehnen, Gelenkkapsel, Beweglichkeit und Belastungsverteilung können die Beschwerden und die Gelenkfunktion beeinflussen.

Je nach Befund können deshalb fokussierte Stoßwellentherapie, EMTT, Axomera®, Bewegungstherapie und gezielter Muskelaufbau das individuelle Behandlungskonzept ergänzen.

Wann ist eine Operation sinnvoll?

Nicht jede Arthrose muss operiert werden.

Solange Schmerzen und Funktionseinschränkungen mit konservativen oder regenerativen Maßnahmen ausreichend kontrolliert werden können und die Gelenkfunktion zufriedenstellend ist, kann eine gelenkerhaltende Behandlung sinnvoll sein.

Eine Operation kann jedoch notwendig werden, wenn:

  • die Arthrose weit fortgeschritten ist
  • erhebliche Schmerzen bestehen
  • die Beweglichkeit und Lebensqualität deutlich eingeschränkt sind
  • geeignete konservative Behandlungsmöglichkeiten nicht mehr ausreichend helfen

Unser Ziel ist nicht, eine notwendige Operation um jeden Preis zu vermeiden. Unser Ziel ist, sie dann einzusetzen, wenn sie medizinisch wirklich sinnvoll und notwendig ist.

Dazu gehört für uns auch eine ehrliche Empfehlung, wenn eine operative Behandlung die bessere Lösung darstellt.

Unser gemeinsames Ziel

Unser Ziel ist nicht, eine notwendige Operation um jeden Preis zu vermeiden. Unser Ziel ist, sie dann einzusetzen, wenn sie medizinisch wirklich sinnvoll und notwendig ist.

Dazu gehört für uns auch eine ehrliche Empfehlung, wenn eine operative Behandlung die bessere Lösung darstellt.

Eine bereits entstandene Arthrose lässt sich nach heutigem Wissensstand in der Regel nicht einfach rückgängig machen.

Ziel der Behandlung ist deshalb vor allem, Schmerzen zu reduzieren, die Gelenkfunktion zu verbessern und das natürliche Gelenk möglichst lange zu erhalten.

Muss Arthrose immer operiert werden?

Nein.

Je nach Stadium, Beschwerden und Gelenkfunktion können konservative und regenerative Behandlungsmöglichkeiten sinnvoll sein.

Eine Operation kann notwendig werden, wenn die Beschwerden trotz geeigneter Behandlung erheblich bleiben oder das Gelenk stark geschädigt ist.

Es gibt keine Therapie, die für alle Patienten gleichermaßen geeignet ist.

Entscheidend sind unter anderem das betroffene Gelenk, der Arthrosegrad, Ihre Beschwerden, bisherige Behandlungen, Ihr Aktivitätsniveau und Ihre persönlichen Ziele.

Beide Verfahren verfolgen unterschiedliche therapeutische Ansätze.

Hyaluronsäure unterstützt insbesondere die Gleit- und Stoßdämpfungseigenschaften des Gelenks.

PRP nutzt körpereigene Blutplättchen und Botenstoffe, um biologische Regulations- und Reparaturprozesse zu unterstützen.

Welche Behandlung sinnvoller ist – oder ob eine Kombination infrage kommt – hängt vom individuellen Befund ab.

PRP soll körpereigene Regulations- und Reparaturprozesse unterstützen.

Ein sicherer Wiederaufbau eines bereits verlorenen Gelenkknorpels kann durch eine PRP-Behandlung jedoch nicht garantiert werden.

Arthrosamid® kann bei geeigneten Patienten Schmerzen reduzieren und möglicherweise dazu beitragen, eine operative Behandlung hinauszuzögern oder zu vermeiden.

Eine medizinisch notwendige Knieprothese kann dadurch jedoch nicht grundsätzlich verhindert werden.

Ja.

Bei ausgewählten Patienten kann die Kombination verschiedener Verfahren sinnvoll sein.

Entscheidend ist jedoch ein individuelles Behandlungskonzept – nicht die möglichst große Anzahl von Therapien.

Welche Behandlung zu Ihnen passt, lässt sich nicht allein anhand eines Röntgen- oder MRT-Bildes entscheiden.

Wir betrachten Ihre Beschwerden, die Funktion des Gelenks, die Bildgebung, bisherige Behandlungen und Ihre persönlichen Ziele.

Gemeinsam entwickeln wir daraus einen individuellen Behandlungsplan – mit dem Ziel, Schmerzen zu lindern, die Gelenkfunktion zu erhalten und eine Operation möglichst lange hinauszuzögern, wenn dies medizinisch sinnvoll ist.

Zertifikat MasterClass Regenerative Orthopädie

MasterClass für Regenerative Orthopädie

MasterClass für Regenerative Orthopädie Der Abschluss dieser spezialisierten Fortbildung erweitert unsere Expertise im Bereich der modernen regenerativen Gelenktherapie. Für Sie bedeutet das: ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept mit konservativen, minimalinvasiven und regenerativen Möglichkeiten – mit dem Ziel, Schmerzen zu lindern, die Funktion zu verbessern und das natürliche Gelenk möglichst lange zu erhalten.

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